Donnerstag, 05. Oktober 2017


Nach der Sommerpause geht es heute weiter mit meinem Reisebericht über unsere Reise in den Norden. Das Schiff legte im Hafen von Akureyri an.  Mit dem Bus fuhren wir zum Goðafoss , dem Wasserfall der Götter.

Im Jahr 1000 n. Chr. wurde in Island das Christentums als Staatsreligion beschlossen. Als Zeichen, das es ihnen Ernst ist, warfen der Anführer seine heidnischen Götterbilder in den Wasserfall und so bekam der Wasserfall den Namen Goðafoss – Wasserfall der Götter.
Ein Fenster in der Kirche von Akureyri erinnert an diese Geschichte.

Goðafoss (Wasserfall der Götter)

Ein beeindruckendes Naturschauspiel, auf einer Breite von ca. 30 m stürzt das Wasser des Skjálfandafljót 12 m in die Tiefe.

Goðafoss (Wasserfall der Götter)

Goðafoss (Wasserfall der Götter)

Da der Wasserfall leicht zu erreichen ist, sind dort immer viele Touristen unterwegs.

Goðafoss (Wasserfall der Götter)

Weiter ging es zum Myvatn – Mückensee.

Myvatn (Mückensee)

Er macht seinem Namen alle Ehre, so viele Mücken auf einmal hab ich noch nie gesehen. Klickt mal das Bild an, in der Vergrößerung seht ihr was ich meine, die schwarzen Punkte im Himmel sind auf jeden fall keine Flecken auf der Linse. 😉

Mücken am Myvatn-See

Zum Glück stechen sie kaum, dafür kriechen sie überall hin, wirklich überall, obwohl wir vermummt waren. 😦

Myvatn-See

Die Vogelpopulation ist durch das gute Nahrungsangebot sehr hoch. Auch soll der See sehr fischreich sein.

Myvatn-See

Eine sehr schöne Landschaft, die zum wandern einladen würde, wären da nicht diese kleinen Plagegeister. Ich gestehe, wir ergriffen die Flucht.  😉

Weiter ging es zu den Lavaformationen von Dimmubórgir.

Dimmuborgir und Lava-Irrgarten

Eine märchenhafte Landschaft, mit bizarren Felsformationen aus Lava, die an Feen, Elfen und Fabelwesen erinnern, erwartete uns in Dimmubórgir, der dunklen Stadt.

Dimmuborgir und Lava-Irrgarten

Die, aus einem Lavasee entstandenen Landschaft, liegt in einem der seltenen Waldgebiet (nicht mit unseren Wäldern zu vergleichen)  Islands. Auf Wanderwegen kann man diesen Lava-Irrgarten erkunden.

Dimmuborgir und Lava-Irrgarten

Das Kirkjan (Kirchentor), ein großes rundes Loch im Felsen, soll an das Tor einer Kirche erinnern.

Dimmuborgir und Lava-Irrgarten

Seht ihr die Trolle, …

Dimmuborgir und Lava-Irrgarten

… Tier- und Fabelgestalten?

Dimmuborgir und Lava-Irrgarten

Etwas Phantasie muss man aber schon haben. 🙂

Dimmuborgir und Lava-Irrgarten

Ich konnte mich an dieser bizarren Landschaft gar nicht satt sehen, viel zu schnell verging die Zeit.

Nächstes Ziel waren die brodelnden Schlammpfuhle. 

Vulkanische Landschaft

Eine vulkanische Landschaft ist immer ein  faszinierendes Naturschauspiel.

Vulkanische Landschaft

Es brodelt …

Vulkanische Landschaft

… raucht, …

Vulkanische Landschaft

… dampft und zischt.

Vulkanische Landschaft

Der Boden schimmert in den verschiedensten Farben. Und über allem schwebt ein eigenartiger Geruch nach Schwefel.

Vulkanische Landschaft

Gern wäre ich mich geblieben, aber die Zeit drängte.

Akureyri

Es ging wieder in Richtung Akureyri.

Akureyri

Das Schiff wartete schon.

Nordmeer

Und dann hieß es schon wieder Abschied nehen. Die Fahrt ging weiter Richtung Norden.

Teil 1 der Reise: Orkney-Inseln (Schottland)

Teil 2 der Reise: Von isländischen Landschaften, Geysiren und einem Troll

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Cosmea

Heuer war kein gutes Jahr für Cosmeen. Eine einzige Pflanze überlebte die Abgriffe der Schneckenarmada, aber auch nur, weil ich sie in einem Topf in Sicherheit brachte. 😉
Um so mehr freu ich mich über diese hübschen Blüten. 🙂

Cosmea

Habt einen schönen Tag!