Landschaft


Nach der Sommerpause geht es heute weiter mit meinem Reisebericht über unsere Reise in den Norden. Das Schiff legte im Hafen von Akureyri an.  Mit dem Bus fuhren wir zum Goðafoss , dem Wasserfall der Götter.

Im Jahr 1000 n. Chr. wurde in Island das Christentums als Staatsreligion beschlossen. Als Zeichen, das es ihnen Ernst ist, warfen der Anführer seine heidnischen Götterbilder in den Wasserfall und so bekam der Wasserfall den Namen Goðafoss – Wasserfall der Götter.
Ein Fenster in der Kirche von Akureyri erinnert an diese Geschichte.

Goðafoss (Wasserfall der Götter)

Ein beeindruckendes Naturschauspiel, auf einer Breite von ca. 30 m stürzt das Wasser des Skjálfandafljót 12 m in die Tiefe.

Goðafoss (Wasserfall der Götter)

Goðafoss (Wasserfall der Götter)

Da der Wasserfall leicht zu erreichen ist, sind dort immer viele Touristen unterwegs.

Goðafoss (Wasserfall der Götter)

Weiter ging es zum Myvatn – Mückensee.

Myvatn (Mückensee)

Er macht seinem Namen alle Ehre, so viele Mücken auf einmal hab ich noch nie gesehen. Klickt mal das Bild an, in der Vergrößerung seht ihr was ich meine, die schwarzen Punkte im Himmel sind auf jeden fall keine Flecken auf der Linse. 😉

Mücken am Myvatn-See

Zum Glück stechen sie kaum, dafür kriechen sie überall hin, wirklich überall, obwohl wir vermummt waren. 😦

Myvatn-See

Die Vogelpopulation ist durch das gute Nahrungsangebot sehr hoch. Auch soll der See sehr fischreich sein.

Myvatn-See

Eine sehr schöne Landschaft, die zum wandern einladen würde, wären da nicht diese kleinen Plagegeister. Ich gestehe, wir ergriffen die Flucht.  😉

Weiter ging es zu den Lavaformationen von Dimmubórgir.

Dimmuborgir und Lava-Irrgarten

Eine märchenhafte Landschaft, mit bizarren Felsformationen aus Lava, die an Feen, Elfen und Fabelwesen erinnern, erwartete uns in Dimmubórgir, der dunklen Stadt.

Dimmuborgir und Lava-Irrgarten

Die, aus einem Lavasee entstandenen Landschaft, liegt in einem der seltenen Waldgebiet (nicht mit unseren Wäldern zu vergleichen)  Islands. Auf Wanderwegen kann man diesen Lava-Irrgarten erkunden.

Dimmuborgir und Lava-Irrgarten

Das Kirkjan (Kirchentor), ein großes rundes Loch im Felsen, soll an das Tor einer Kirche erinnern.

Dimmuborgir und Lava-Irrgarten

Seht ihr die Trolle, …

Dimmuborgir und Lava-Irrgarten

… Tier- und Fabelgestalten?

Dimmuborgir und Lava-Irrgarten

Etwas Phantasie muss man aber schon haben. 🙂

Dimmuborgir und Lava-Irrgarten

Ich konnte mich an dieser bizarren Landschaft gar nicht satt sehen, viel zu schnell verging die Zeit.

Nächstes Ziel waren die brodelnden Schlammpfuhle. 

Vulkanische Landschaft

Eine vulkanische Landschaft ist immer ein  faszinierendes Naturschauspiel.

Vulkanische Landschaft

Es brodelt …

Vulkanische Landschaft

… raucht, …

Vulkanische Landschaft

… dampft und zischt.

Vulkanische Landschaft

Der Boden schimmert in den verschiedensten Farben. Und über allem schwebt ein eigenartiger Geruch nach Schwefel.

Vulkanische Landschaft

Gern wäre ich mich geblieben, aber die Zeit drängte.

Akureyri

Es ging wieder in Richtung Akureyri.

Akureyri

Das Schiff wartete schon.

Nordmeer

Und dann hieß es schon wieder Abschied nehen. Die Fahrt ging weiter Richtung Norden.

Teil 1 der Reise: Orkney-Inseln (Schottland)

Teil 2 der Reise: Von isländischen Landschaften, Geysiren und einem Troll

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Aulandschaft

… liegt ja fast vor meiner Haustür. 😉 Viel zu selten nehme ich mir Zeit, durch die Natur zu spazieren, wie an diesem schönen Tag.

Das Foto habe ich mit meinem iPhone aufgenommen, eigentlich eine ganz ordentliche Bildqualität, finde ich.

Darß - Ostsee

Auf dem Darß.

Darß Ostsee

 

 

Unser nächstes Ziel war Reykjavík, die Hauptstadt Islands. Sie ist die am nördlichsten gelegene Hauptstadt der Welt.

Reykjavik

Die Skyline von Reykjavík.

Reykjavik

Hier sieht man den auffallenden Turm der Hallgrímskirkja.

Doch unsere Zeit in der Stadt war begrenzt, wir wollten lieber etwas von der Umgebung und der Natur Island sehen.

Gullfoss-Wasserfall

Unser Ausflug führte uns zuerst zum Gullfoss-Wasserfall, ein beeindruckendes Naturschauspiel.

Landschaft

Der Wasserfall liegt in Haukadalur, einem Geothermalgebiet im Süden Islands.

Gullfoss-Wasserfall

Seit 1979 ist der Gullfoss-Wasserfall unter Naturschutz.

Gullfoss-Wasserfall

In zwei Stufen fällt das Wasser des  Flusses Hvítá zu Tal.

Landschaft

Weiter ging es zum Gebiet des Großen Geysirs, ebenfalls im Haukadalur gelegen.

Gebiet des Großen Geysirs

Es brodelt, blubbert und raucht überall.

Gebiet des Großen Geysirs

Hier ist es ratsam auf den vorgeschriebenen Wegen zu bleiben.

Gebiet des Großen Geysirs zur Springquelle Strokkur

Manche wagten sich schon sehr nahe an die Geysire.

Geysir

Der Geysir Strokkur bricht ca. alle 10 Minuten aus. Die heiße Wassersäule erreicht eine Höhe von 25 bis 35 Meter.

Nationalpark in Thingvellir

Weiter ging es zum ca 40 km östlich von Reykjavík gelegenen Nationalpark Thingvellir. Dieser Ort ist geschichtlich und geologisch von Bedeutung.

Nationalpark in Thingvellir

Einmal im Jahr versammelte man sich auf dem auf dem Thingplatz, um Gesetze zu beschließen und Gericht zu halten. Man kann noch Überreste der Lagerstätten entdecken. Hier wurde auch am 17. Juni 1944 die Republik Island ausgerufen.

Nationalpark in Thingvellir

Thingvellir liegt in einer Grabenbruchzone. Das Auseinanderdriften der amerikanischen und eurasischen Platten wird durch tiefe Felsspalten und Risse erkennbar.

Nationalpark in Thingvellir

Eine interessante Felsformationen, die an eine Katze erinnert.

Felsformation

Diese außergewöhnlichen Felsformen sind alle vulkanischen Ursprungs.

Felsformationen

So etwas würde mir in meinem Garten gut gefallen. 😉

Nationalpark in Thingvellir

Hat schon etwas mystisches diese Landschaft. Thingvellir ist seit 1930 ein Nationalpark. Seit 2004 zählt er zum Weltkulturerbe.

Troll

Ach ja, einen Troll haben wir auch gesehen. 😉

Teil 1 der Reise: Orkney-Inseln (Schottland)

Sonnenuntergang

Mit diesem schönen Sonnenuntergang melde ich mich aus dem Urlaub zurück.

Sie gibt es nicht mehr ...

Etwas wehmütig wurde ich, als ich beim Stöbern im Archiv dieses Foto sah – die Linzer Eisenbahnbrücke im Januar 2014. Seit 1900 verband sie Urfahr mit Linz. Heuer im Sommer wurde sie aus Sicherheitsgründen abgerissen, da die Sanierung sehr teuer gewesen wäre.

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