Reisen


Sonnenuntergang

… irgendwo auf dem Meer.

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Helgoland

Blick vom Oberland zur Düne.

Nach einer längeren Pause möchte ich euch weiter auf unsere Reise durch den Norden mitnehmen. Unser nächstes Ziel war Spitzbergen.

Longyearbyen

Die im Nordatlantik und im Arktischen Ozean gelegene Inselgruppe Spitzbergen wird auch Svalbard (kühle Küste) genannt. Sie gehört zu Norwegen und besteht aus ca. 400 Inseln.

Spitzbergen

Spitzbergen empfing uns mit strahlenden Sonnenschein. Einige Bewohner hatten sich am Hang oberhalb des Hafens eingefunden, um das erste Kreuzfahrtschiff des Jahres und somit den Beginn des Sommers zu begrüßen.

Longyearbyen

Longyearbyen ist die Hauptstadt von Svalbard. Sie wurde 1906 gegründet und hat ca. 2500 Einwohner. Ab etwa 1900 begann auf Grund der reiche Kohlevorkommen die Besiedlung.

Longyearbyen - Spitzbergen

Das die Rohrleitung alle oberirdisch verlegt sind, ist gewöhnungsbedürftig, aber wegen des Permafrostes notwendig.

Longyearbyen

Eine Wohnhaussiedlung.

Longyearbyen - Spitzbergen

Kulturell hat Longyearbyen einiges zu bieten. Es gibt mehrere Museen. Die Galerie Svalbard zeigt sehenswerte Kunstwerke.

Und im Svalbard-Museum kann man sich über Geschichte, lokale Flora und Fauna, Land und Leute informieren. Interessant fand ich die Geschichte des Bergbaus auf Spitzbergen. Ja und dort gab es auch einen (ausgestopften) Eisbären zu sehen. 😉

Longyearbyen - Spitzbergen

Eine nette Aufforderung in die bereitgestellten Hauspatschen zu steigen. 🙂

Longyearbyen

Oberhalb des Ortes liegt die stillgelegte Taubanesentralen – die Seilbahnzentrale.

Longyearbyen

In früheren Zeiten erfolgte der Transport der Kohle in den Gondeln dieser Seilbahn.

Longyearbyen

Ein Glockenturm.

Longyearbyen

Auf diesem Gelände stand einst das alte Krankenhaus. Auf diese Treppe, die Sykehustrappa, fallen am 8. März, nach dunklen Monaten,  die ersten Sonnenstrahlen, für die Bewohner ein Anlass zum feiern.

Longyearbyen

Die einladende Kirche ist das nördlichste christliche Gebetshaus der Welt.

Longyearbyen - Spitzbergen

Es gibt nur ca. 46 km Straßennetz. Außerhalb der Ortschaft gibt es so gut wie keine befestigten Wege. Einige Autos und Busse haben wir gesehen, ansonsten viele Motorschlitten und natürlich Hundeschlitten.  Hier einige sind einige Maschas mit ihren Hunden unterwegs.

Schlittenhunde

Diese Schlittenhunde warten auf ihren Einsatz.

Schlittenhunde

Jeder hat so seine Art mit der Wartezeit umzugehen. Sich neugierig umschauen, …

Schlittenhunde

,,,, ein bißchen dösen,

Schlittenhunde

… auch ein Schläfchen im Stehen ist möglich. Doch sobald der Befehl zum Start erfolgte, waren alle hellwach und mit Begeisterung bei der Sache und fetzten los.

Longyearbyen - Spitzbergen

Ein typischer tierischer Bewohner ist das Spitzbergen-Rentier. Es ist kleiner, hat einen gedrungenen Körperbau und kurze Beine. Es wandert umher und ernährt sich von Flechten und Moosen. Leider hab ich es nur aus der Ferne gesehen.

Longyearbyen - Spitzbergen

Das wohl am meisten fotografierte Verkehrsschild. Ab diesem Schild besteht große Gefahr einem Eisbären zu begegnen. Hier dürfen Touristen nur noch mit professioneller, bewaffneter Begleitung unterwegs sein. Immerhin leben auf Spitzbergen rund 3.000 Eisbären, also mehr Bären, als dort Menschen leben. Unser Guide erzählte, das immer wieder Tiere durch den Ort streifen.

Longyearbyen

Noch ein für uns eher ungewöhnliches Verkehrsschild.

Longyearbyen - Spitzbergen

Das Gebiet um Longyearbyen ist Vogelschutzgebiet.

Longyearbyen

Gänse …

Longyearbyen

… noch mehr Gänse.

Longyearbyen - Spitzbergen

Im Trinkwasserreservoir tummelten sich Gruppen von Vögeln.

Longyearbyen

Und rund herum Eismeer, Berge, Gletscher – eine atemberaubende Landschaft.

Longyearbyen

Bizarre Felsformationen.

Longyearbyen

Auf Spitzbergen gibt es die Pflanzensamenbank (Svalbard Global Seed Vault). Die kann man verständlicher Weise nicht besichtigen. Ich habe sie nur vom Schiff aus weiter Ferne gesehen. Seit 2008 werden dort, in 120 Meter Tiefe, bei einer Temperatur von −18 °C, im Permafrost-Felsmassiv, die Samen der wichtigsten Nutzpflanzen der Erde aufbewahrt. Die Samen sollen vor genetischen Verunreinigungen und vor Verlusten durch Kriege, Naturkatastrophen oder Pflanzenkrankheiten geschützt werden.

Longyearbyen

Viel zu schnell verging der Aufenthalt.

Teil 1 der Reise: Orkney-Inseln (Schottland)

Teil 2 der Reise: Von isländischen Landschaften, Geysiren und einem Troll

Teil 3 der Reise: Ísafjörður und die Vogelinsel Vigur

Teil 4 der Reise: Von fallenden Wasser, Mücken und brodelnden Schlammpfuhlen

Nach der Sommerpause geht es heute weiter mit meinem Reisebericht über unsere Reise in den Norden. Das Schiff legte im Hafen von Akureyri an.  Mit dem Bus fuhren wir zum Goðafoss , dem Wasserfall der Götter.

Im Jahr 1000 n. Chr. wurde in Island das Christentums als Staatsreligion beschlossen. Als Zeichen, das es ihnen Ernst ist, warfen der Anführer seine heidnischen Götterbilder in den Wasserfall und so bekam der Wasserfall den Namen Goðafoss – Wasserfall der Götter.
Ein Fenster in der Kirche von Akureyri erinnert an diese Geschichte.

Goðafoss (Wasserfall der Götter)

Ein beeindruckendes Naturschauspiel, auf einer Breite von ca. 30 m stürzt das Wasser des Skjálfandafljót 12 m in die Tiefe.

Goðafoss (Wasserfall der Götter)

Goðafoss (Wasserfall der Götter)

Da der Wasserfall leicht zu erreichen ist, sind dort immer viele Touristen unterwegs.

Goðafoss (Wasserfall der Götter)

Weiter ging es zum Myvatn – Mückensee.

Myvatn (Mückensee)

Er macht seinem Namen alle Ehre, so viele Mücken auf einmal hab ich noch nie gesehen. Klickt mal das Bild an, in der Vergrößerung seht ihr was ich meine, die schwarzen Punkte im Himmel sind auf jeden fall keine Flecken auf der Linse. 😉

Mücken am Myvatn-See

Zum Glück stechen sie kaum, dafür kriechen sie überall hin, wirklich überall, obwohl wir vermummt waren. 😦

Myvatn-See

Die Vogelpopulation ist durch das gute Nahrungsangebot sehr hoch. Auch soll der See sehr fischreich sein.

Myvatn-See

Eine sehr schöne Landschaft, die zum wandern einladen würde, wären da nicht diese kleinen Plagegeister. Ich gestehe, wir ergriffen die Flucht.  😉

Weiter ging es zu den Lavaformationen von Dimmubórgir.

Dimmuborgir und Lava-Irrgarten

Eine märchenhafte Landschaft, mit bizarren Felsformationen aus Lava, die an Feen, Elfen und Fabelwesen erinnern, erwartete uns in Dimmubórgir, der dunklen Stadt.

Dimmuborgir und Lava-Irrgarten

Die, aus einem Lavasee entstandenen Landschaft, liegt in einem der seltenen Waldgebiet (nicht mit unseren Wäldern zu vergleichen)  Islands. Auf Wanderwegen kann man diesen Lava-Irrgarten erkunden.

Dimmuborgir und Lava-Irrgarten

Das Kirkjan (Kirchentor), ein großes rundes Loch im Felsen, soll an das Tor einer Kirche erinnern.

Dimmuborgir und Lava-Irrgarten

Seht ihr die Trolle, …

Dimmuborgir und Lava-Irrgarten

… Tier- und Fabelgestalten?

Dimmuborgir und Lava-Irrgarten

Etwas Phantasie muss man aber schon haben. 🙂

Dimmuborgir und Lava-Irrgarten

Ich konnte mich an dieser bizarren Landschaft gar nicht satt sehen, viel zu schnell verging die Zeit.

Nächstes Ziel waren die brodelnden Schlammpfuhle. 

Vulkanische Landschaft

Eine vulkanische Landschaft ist immer ein  faszinierendes Naturschauspiel.

Vulkanische Landschaft

Es brodelt …

Vulkanische Landschaft

… raucht, …

Vulkanische Landschaft

… dampft und zischt.

Vulkanische Landschaft

Der Boden schimmert in den verschiedensten Farben. Und über allem schwebt ein eigenartiger Geruch nach Schwefel.

Vulkanische Landschaft

Gern wäre ich mich geblieben, aber die Zeit drängte.

Akureyri

Es ging wieder in Richtung Akureyri.

Akureyri

Das Schiff wartete schon.

Nordmeer

Und dann hieß es schon wieder Abschied nehen. Die Fahrt ging weiter Richtung Norden.

Teil 1 der Reise: Orkney-Inseln (Schottland)

Teil 2 der Reise: Von isländischen Landschaften, Geysiren und einem Troll

Teil 3 der Reise: Ísafjörður und die Vogelinsel Vigur

Teil 5 der Reise: An der kühlen Küste

Ostsee

… am Himmel.

Darß Ostsee

… Himmel, Wasser, Schilf.

Zingst

… im Sand liegend aufs Meer blickend, dem Wind und den  Wellen lauschend. 

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