Mit den „Big Five“ sind nicht die größten Wildtiere Afrikas gemeint, sondern die, die in früheren Zeiten am schwersten zu jagen waren – und das sind Elefant, Büffel, Löwe, Leopard und Nashorn.

Wir haben uns auf unserer Rundreise durch das südliche Afrika fotografisch auf die Suche nach diesen Tieren gemacht.

Elefant

Der Afrikanische Elefant ist das schwerste, der noch lebenden Landsäugetiere. Da in Botswana Elefanten nicht mehr gejagt werden dürfen, ist die Population steigend. Elefanten sahen wir oft – einzelne Tiere, aber auch große Herden, die auf der Suche nach Futter – sie brauchen täglich etwa 200 kg – durch die Savannen wanderten.

Hier ein sehr eindrucksvolles Exemplar, im Chobe Nationalpark,  Botswana.

Büffel

Die Herden des Afrikanischen Büffels findet man in Savannen und Flusstäler, die sie auf der Suche nach Nahrung – überwiegend Gräser – durchwandern. Charakteristisch für den Büffel sind die großen geschwungenen Hörner .

Hier ein Büffel aus dem Chobe Nationalpark, Botswana.

Löwe

Der Löwe ist das größte Landraubtier Afrikas. Sein Lebensraum sind die Steppen- und Grassavannen. Löwen konnten wir mehrmals beobachten, meist als sie den Tag  im Schatten eines Baumes verschliefen. Am Abend oder in den kühlen Morgenstunden gehen sie auf die Jagd.

Ein männlicher Löwe im Moremi Reservat, Botswana.

Leopard

Der Leopard ist für mich eine der schönsten Großkatzen Afrikas. Der Einzelgänger ist ein ausgezeichneter Kletterer, der seine Beute auf hohen Bäumen vor Frassfeinden schützt. Wir hatten drei mal das Glück Leoparden aus der Nähe zu beobachten.

Leopard im Moremi Reservat, Botswana.

Ja, und dann bleibt noch das Nashorn – da habe ich kein Bild für euch. Zu gerne hätte ich eines der wenigen Tiere gesehen, doch leider wurde mein Wunsch nicht erfüllt. Unser Guide erzählte, das man in Botswana schon vor Jahren damit begonnen hat, Nashörner aus Südafrika im Okavango-Delta auszusetzen.  Im benachbarten Südafrika werden Nashörner gejagt, während Botswana den Tier- und  Naturschutz sehr Ernst nimmt. Ich hoffe sehr, das der Bestand dieser bedrohten Tierart durch diese Schutzmaßnahmen verbessert werden kann.

 

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Heute ist Welt-Nashorn-Tag

Der Welt-Nashorn-Tag am 22. September soll auf die Gefährdung der Nashörner durch Wilderer und den Handel mit den Hörnern hinweisen.
Das Indische Panzernashorn gehört zu den am meisten bedrohten Tierarten der Erde!
Dieses Indische Panzernashorn lebt im Tiergarten Schönbrunn in Wien.

Nandu

Der Nandu zählt zu den Laufvögeln, ist also flugunfähig. Ursprünglich kommt er aus Südamerika.
Dieser Nandu mit den schönen Augen lebt im Zoo Salzburg.

Nandu

Und hier der Nandu Nachwuchs.

Nashorn

Das Nashorn lebt in den Steppen und Savannen in Zentral- und Südafrika. Nashörner zählen nach den Elefanten zu den größten Tieren. Heute findet man Nashörner fast nur noch in den Nationalparks, da sie in ihren ursprünglichen Verbreitungsgebieten wegen ihres Horns gejagt und fast ausgerottet wurden. Dieses Nashorn ist ein Breitmaul-Nashorn aus dem Zoo Salzburg.

Flusspferd

Das Nilpferd, oder genauer Flusspferd ist ein großes, pflanzenfressendes Säugetier, das den größten Teil des Tages im Wasser verbringt. Ursprünglich lebt es in Afrika. Dieses hier genießt die Sonne im Tiergarten Schönbrunn.

Ist das eine Elster?

Diese Nebelkrähe habe ich auch im Tiergarten Schönbrunn entdeckt. Sie profitiert wohl vom Futterangebot in den Gehegen. Nebelkrähen findet man oft in Städten. Sie sind Allesfresser.

Vielleicht habt ihr jetzt Lust beim Tier-ABC mit zu machen. Ein Einstieg ist jeder Zeit möglich.
Mehr Infos gibt es hier.